Einige weitere Faktoren, die die Gesundheit direkt beeinflussen sind: Die Gesundheit ist eines der höchsten Lebensgüter. Es sollte das Ziel eines Jeden sein, seine Gesundheit zu erhalten, zu fördern und im Krankheitsfall wieder herzustellen. Gesünder leben, länger leben und aktiver leben zu können, das sollte jedem bestmöglich zu gewährleisten sein.
erebte, körperliche Verfassung, Freiheit, Sicherheit, Nahrung, Umwelt, Luft, Wasser, Unterkunft, Wärme, Schutz, körperliche Betätigung, Erhohlung, Entspannung, Sexualität, Wohlbefinden, Familie, Freunde, Arbeitsplatz, Verantwortung, Persönlichkeitsentwicklung, etc
Da sich eine einzelne Webseite nicht mit alle Einflussfaktoren befassen kann, werden wir uns hier auf Ernährungsergänzungen beschränken. Aufgrund der vielen Einflüsse ist es nicht möglich sich immer "gesund" zu verhalten. Jeder von uns sollte seine Gewohnheiten kennen, die die Gesundheit beeinträchtigen. Diese zu ändern ist nicht leicht und in manchen Fällen wird es nie passieren. Aber auch die äusseren Einflüsse denen wir täglich begegnen können wir in den meissten Fällen nicht einfach ausweichen. Wer kann wegen schlechter Luft aufs Land rausziehen? Um dann eventuell zweimal am Tag im Strassenverkehr Stress ausgesetzt zu sein?
In Fällen wie diesen kann es helfen die Situation zu überdenken, seine Einstellung zu ändern und entsprechende Nahrungsergänzungen zur Imunstärkung zu nehmen.
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Vitamine, sind organische Verbindungen, die der Organismus für lebenswichtige Funktionen benötigt, doch nicht selbst synthetisieren kann. Sie müssen deshalb mit der Nahrung aufgenommen werden. Einige Vitamine werden dem Körper als Vorstufen (Provitamine) zugeführt, die der Körper selbst in die Wirkform umwandelt. Man unterteilt Vitamine in fettlösliche (lipophile) und wasserlösliche (hydrophile).
Vitamine sorgen grundsätzlich für das Funktionieren des Stoffwechsels. Ihre Aufgabe besteht in einer Regulierung der Verwertung von Nährstoffen wie Kohlenhydraten, Eiweißen und Mineralstoffen, sie sorgen für deren Ab- beziehungsweise Umbau und dienen somit auch der Energiegewinnung. Vitamine stärken das Immunsystem und sind unverzichtbar beim Aufbau von Zellen, Blutkörperchen, Knochen und Zähnen. Jedes einzelne Vitamin erfüllt bestimmte Aufgaben. Sie unterscheiden sich dadurch auch hinsichtlich ihrer verschiedenartigen Wirkungen.
Vitamine sind wissenschaftlich gesehen keine chemisch einheitliche Stoffgruppe und zählen, wie auch die Mineralstoffe und Spurenelemente, zu den nicht energieliefernden Nährstoffen. Da es sich bei den Vitaminen um recht komplizierte organische Moleküle handelt, kommen sie in der unbelebten Natur nicht vor. Vitamine müssen erst von Pflanzen, Bakterien oder Tieren gebildet werden.
Allgemein werden nur die für Menschen lebenswichtigen Substanzen als Vitamine bezeichnet. Aber auch hier gibt es eine Ausnahme, das Vitamin D. Der Körper ist nämlich in der Lage, Vitamin D herzustellen, sofern er genügend Sonnenlicht erhält.
Im Körper können bestimmte Vitamine gespeichert werden, man kann diese sozusagen auf Vorrat essen, andere wiederum können nicht gespeichert werden, sondern müssen über die Nahrung laufend zugeführt werden.
Während gesichert ist, dass beispielsweise Zitrusfrüchte Vitamin C enthalten, so ist es schwierig, eine quantitative Angabe bezüglich der Menge an vorhandenem Vitamin zu machen. Denn der Vitamingehalt der Ausgangsprodukte ist abhängig von zahlreichen Faktoren wie Bodenbeschaffenheit, Lagerdauer etc. Auch die Zubereitungstemperatur und -dauer können eine Rolle spielen, da viele Vitamine nicht hitzestabil sind.
B-Vitamine regulieren den Energiestoffwechsel, werden für die Bildung roter Blutkörperchen benötigt und stärken das Nervensystem.
Der genaue Vitaminbedarf eines einzelnen Individuums ist ebenfalls nicht exakt geklärt, so dass es beim aktuellen Stand der Forschung nicht möglich ist zu entscheiden, wann von einer Person die „richtige“ Vitaminmenge aufgenommen wurde.
Biologische Werte sind, anders als physikalische Größen, nie absolut, sondern werden immer von einer Vielzahl von Faktoren bestimmt. Neben dem Geschlecht und dem Alter beeinflussen noch eine Vielzahl anderer Faktoren den jeweiligen Vitaminbedarf einer Person unter bestimmten Lebensumständen. So können beispielsweise auch berufliche und umweltbedingte Belastungsfaktoren, körperliche und psychische Belastungen, Stress, Ernährungsgewohnheiten, Schwangerschaft, Stillzeiten, Krankheiten, Rauchen und Trinken den täglichen Vitaminbedarf ansteigen lassen.
Ein Vitaminmangel (Hypovitaminose) kann entstehen als Folge eines erhöhten Bedarfs, aufgrund einer mangelnden Zufuhr oder als Folge von Medikamenteneinnahme. Durch Aufbewahrung und Zubereitung der Lebensmittel bestimmen wir ihren Vitamingehalt, so dass trotz Auswahl der richtigen Nahrungsmittel ein Mangel entstehen kann. Die Krankheitszeichen sind je nach dem betroffenen Vitamin verschieden. Je nach Art und Ausmaß der Schädigung kann sich der Organismus erholen. Bei Mangel an Vitamin B1 kommt es zu Beri-Beri. Ein Mangel an Vitamin C führt zu Skorbut. Vitamin A Mangel führt zu Nachtblindheit und trockener Haut. Vitamin K Mangel erhöht die Blutungsneigung, da es zur Synthese einiger Gerinnungsfaktoren benötigt wird.
Vitamin B12 könnte vor Gehirnschrumpfung schützen
Ärzte im Netz - Dienstag, 16. September, 11:00 Uhr
Ein höherer Gehalt an Vitamin B12 bei älteren Menschen
könnte vor einer Schrumpfung des Gehirns schützen. David Smith und Anna
Vogiatzoglou von der Universität Oxford in Großbritannien haben dazu eine
Studie mit 107 Menschen im Alter von 61 bis 87 durchgeführt, die in der
Fachzeitschrift Neurology veröffentlicht wurde. Die Forscher untersuchten die
Gehirne der Teilnehmer mittels Magnetresonanztomographie und überprüften in
Tests die Merkfähigkeit sowie die körperliche Leistungsfähigkeit. Der Vitamin
B12-Spiegel wurde über das Blut ermittelt. Alle Messungen wurden 5 Jahre später
wiederholt.
Dabei zeigte sich, dass bei demjenigen Drittel der
Teilnehmer mit dem höchsten Vitamin B12 Gehalt 6-mal seltener eine Schrumpfung
des Gehirns zu beobachten war als bei dem Drittel mit dem niedrigsten Vitamin
B12-Spiegel. Bei keinem der Teilnehmer lag ein Vitamin B12-Mangel vor. Die
Forscher betonen, dass kein Beweis vorliege, dass eine erhöhte Vitamin
B12-Zufuhr zum Erhalt der geistigen Leistungsfähigkeit beitrage. Es sei daher
zu früh, eine Vitamin B12-Nahrungsergänzung zu empfehlen, um einer Schrumpfung
des Gehirns vorzubeugen, dazu seien weitere Forschungen notwendig. Allerdings
legten die Ergebnisse nahe, dass es ratsam sei, den Vitamin B12 Gehalt durch
entsprechende Ernährung im oberen Normalbereich zu halten.
Gute Vitamin B12 Lieferanten sind zum Beispiel Fleisch,
Fisch und Milchprodukte. Ein Mangel an Vitamin B12 tritt in den
Industrieländern bei älteren Menschen mit Problemen in der Vitaminaufnahme und
bei Vegetariern mit verringerter B12-Zufuhr auf. Ein großes Problem ist die
Vitamin B12 Versorgung jedoch in weniger entwickelten Ländern. So sind in
Indien etwa 70% der Menschen mit Vitamin B12 unterversorgt. Vitamin B12 ist zur
Bildung roter Blutkörperchen notwendig und an Funktionen des zentralen
Nervensystems beteiligt.
www.neurologen-und-psychiater-im-netz.de
Antioxidantien wieVitamin A, C, E und Selen fangen die vermehrt anfallenden freien Radikale ab, die durch den erhöhten Energieumsatz entstehen. Sie fördern somit die Widerstandskraft und beugen oxidativen Muskelschäden vor.
Aminosäuren wie Glutamin, Ornithin und Arginin werden zum Muskelaufbau und der Fettverbrennung benötigt. Außerdem stärken einige Aminosäuren das Immunsystem und beugen Infekten vor.
L-Carnitin wird für die Energiebereitstellung durch langkettige Fettsäuren benötigt und fördert so die Leistungsfähigkeit. Insbesondere für Ausdauersportarten spielt dies eine Rolle. Daneben aktiviert es das Immunsystem und schützt es vor Übertraining.
Jeder, der intensiv Sport betreibt, hat einen erhöhten Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen. Dieser entsteht durch den höheren Energie- und Stoffwechselumsatz, den Verlust durch das Schwitzen und einer verstärkten Belastung durch freie Radikale (kurzlebige, aggressive, sauerstoffhaltige Verbindungen mit einem freien Elektrondie daher sehr reaktionsfreudig sind. Sie entreißen anderen Verbindungen ein Elektron oder geben eines ab. Bestimmte Vorgänge in den Zellen können dadurch gestört und Substanzen, Zellmembranen und die Zellkerne geschädigt werden). Bei nicht ausreichender Zufuehrung von Vitaminen und Mineralien koennen verminderte Leistungs- und Regenerationsfähigkeit, erhöhtes Verletzungsrisiko und erhöhte Infektanfälligkeit beobachtet werden. Mangelverorgung kann nicht nur durch einseitige Ernaehrung oder uebermaessigem Sport auftreten sondern aufgrund der veränderten Anbaubedingungen in der Landwirtschaft bei der viele Pflanzen einen geringeren Gehalt an Vitalstoffen aufweisen.
Mineralstoffe (Kalcium, Kalium, Magnesium, Natrium, Phosphor) und Spurenelemente (Bor, Chrom, Eisen, Fluor, Kupfer, Mangan, Molybdaen, Selen, Vanadium und Zink) sind Bestandteile von Enzymen, Proteinen und Hormonen
Die größte Menge an Kalzium (99%) findet sich im Skelett, dort bildet es zusammen mit Magnesium und Phosphat das Knochengerüst. Eine besondere Rolle spielt es daher für das Osteoporoserisiko. Kalzium ist außerdem wesentlich an der Erregungsleitung in Nerven- und Muskelzellen beteiligt, beeinflusst die Blutgerinnung und zahlreiche Enzyme. Vitamin D steigert die Kalziumaufnahme aus dem Darm und fördert den Kalziumeinbau in die Knochen.
Ein Mangel an Kalzium kann sich äußern durch Osteoporose, Wachstumsstörungen, Muskelkrämpfe, Herzrhythmusstörungen oder auch einer gestörten Blutgerinnung.
Die tägliche Menge für Erwachsene beträgt 1.000 mg (D-A-CH-Referenzwert)
Magnesium reguliert zahlreiche Stoffwechselprozesse und die Erregungsleitung in Nerven- und Muskelzellen. Zusammen mit Kalzium und Phosphat ist es maßgeblich für die Knochenfestigkeit verantwortlich, dort befinden sich 60% des Körpermagnesiums.
Magnesiummangel kann sich äußern in Muskelkrämpfen, Herz-Kreislauf-Störungen, Magen-Darm-Störungen, Depressionen, Nervosität und Leistungsminderung.
Die tägliche Menge für Erwachsene beträgt 300 - 400 mg (D-A-CH-Referenzwert)
Kalium steuert den Säure-Basen-Haushalt, die Erregung in Muskel- und Nervenzellen, aktiviert Enzyme und ist wichtig für die Herstellung körpereigener Eiweiße.
Kaliummangel kann z.B. durch starkes Schwitzen, Erbrechen, Durchfall oder kaliumarme Ernährung entstehen. Ein solcher Mangel macht sich meist in Müdigkeit, Herz-Kreislauf-Störungen (insbesondere Herzrhythmusstörungen) oder Magen-Darm-Beschwerden bemerkbar.
Die tägliche Menge für Erwachsene beträgt 2000 mg (D-A-CH-Referenzwert)
Natrium erfüllt in unserem Körper mehrere wichtige Funktionen: es bestimmt den Wasserhaushalt, reguliert den Blutdruck, den Säure-Basen-Haushalt und die Erregungsleitung in Muskel- und Nervenzellen.
Zeichen fuer Natriummangel sind Durst, Kopfschmerzen, Schwäche und Blutdruckabfall.
Die tägliche Menge für Erwachsene beträgt 6000 mg (D-A-CH-Referenzwert)
Phosphor ist neben Kalzium wichtigster Bestandteil der Knochen. Es wird für die Muskeltätigkeit und alle Energie verbrauchende Stoffwechselvorgänge benötigt, ist an der Regulierung des Säuren-Basen-Haushaltes beteiligt und ist Bestandteil von Zellmembranen.
Ein Mangel an Phosphat ist selten, viele nehmen mit ihrer täglichen Ernährung eher zuviel Phosphor auf. Da dadurch vermehrt Kalzium aus dem Knochen gelöst wird, steigt das Osteoporose-Risiko.
Die tägliche Menge für Erwachsene beträgt 700 ug (D-A-CH-Referenzwert)
Eisen ist das mengenmäßig bedeutsamste Spurenelement in unserem Körper. Als Bestandteil des roten Blutfarbstoffes Hämoglobin ist es essentiell für den Sauerstofftransport.
Ein Eisenmangel macht sich häufig in Form von Blässe, Haarausfall, Müdigkeit, Schwäche, Haut- und Schleimhautveränderungen bemerkbar.
Die tägliche Menge für Erwachsene beträgt 10 – 15mg (D-A-CH-Referenzwert)
Jod ist insbesondere für die Funktion der Schilddrüse wichtig. Bei Jodmangel bildet sich typischerweise eine Struma (Kropf) aus und es kommt zu Beschwerden wie Antriebslosigkeit, Gewichtszunahme und Müdigkeit.
Die tägliche Menge für Erwachsene beträgt 180 – 200ug (D-A-CH-Referenzwert)
Zink ist Bestandteil von mehr als 300 Enzymsystemen und erfüllt daher wichtige Aufgaben in zahlreichen Stoffwechselvorgängen, z.B. bei der Zellteilung und -reifung, bei Wachstumsprozessen und für die Gesundheit von Haut, Haaren und Nägeln. Zink ist außerdem für das Immunsystem wichtig, wirkt antioxidativ und entzündungshemmend. Ein Mangel macht sich meist in Form von Haut- und Schleimhautstörungen, Infektanfälligkeit, Müdigkeit, Konzentrationsschwäche oder auch Sehstörungen bemerkbar.
Die tägliche Menge für Erwachsene beträgt 7 – 10mg (D-A-CH-Referenzwert)
Fluor ist für die Festigkeit von Knochen und Zähnen außerordentlich wichtig. Fluor schützt die Zähne außerdem vor dem Angriff kariesverursachender Säuren. Fluoridmangel entsteht ähnlich wie Jodmangel durch eine unzureichende Zufuhr über die Nahrung.
Die tägliche Menge für Erwachsene beträgt 0.25 mg (D-A-CH-Referenzwert)
Selen ist Bestandteil über 20 verschiedener Proteine (Eiweiße) und übernimmt damit zahlreiche Schutz- und Regulationsaufgaben. Beispielsweise wird Selen von dem wichtigsten antioxidativen Schutzsystem unseres Körpers, der Glutathionperoxidase, benötigt. Selen kommt daher eine besondere Bedeutung in der Vorbeugung von Krebserkrankungen und im Bereich Anti-Aging zu. Es stärkt außerdem die Immunabwehr, aktiviert Schilddrüsenhormone und neutralisiert schädliche Schwermetalle.
Wegen der zahlreichen Funktionen von Selen äußert sich ein Mangel meist recht unspezifisch, unter anderem in Müdigkeit, Muskelschwäche oder Infektanfälligkeit.
Die tägliche Menge für Erwachsene beträgt 0.25 mg (D-A-CH-Referenzwert)
Chrom spielt insbesondere für den Zuckerstoffwechsel eine Rolle, da es Bestandteil des sogenannten Glukosetoleranzfaktors (GTF) ist. Dieser verbessert die Insulinwirkung und die Zuckerverwertung.
Ein Mangel an Chrom äußert sich in Zuckerverwertungsstörungen, Fettstoffwechselstörungen, Zunahme des Körperfettes.
Die tägliche Menge für Erwachsene beträgt 30 – 100 ug (D-A-CH-Referenzwert)
Kupfer ist ebenso ein wichtiger Bestandteil von Enzymen und beispielsweise am Eisenstoffwechsel, am Aufbau des Bindegewebes und an der Regulation des Immunsystems beteiligt.
Ein Mangel an Kupfer ist eher selten und äußert sich relativ unspezifisch.
Die tägliche Menge für Erwachsene beträgt 1 – 1.5 mg (D-A-CH-Referenzwert)
Mangan is ahnlich wie Selen und Kupfer Bestandteil zahlreicher Enzyme. Es ist z.B. am Knochenaufbau, am Schutz vor oxidativem Stress, an der Blutgerinnung oder an der Bereitstellung von Energie beteiligt.
Die tägliche Menge für Erwachsene beträgt 2 - 5 mg (D-A-CH-Referenzwert)
Molybdän ist in drei Enzymen unseres Körpers enthalten und reguliert z.B. den Abbau der Purine (Eiweißstoffe) und schwefelhaltiger Aminosäuren.
Die tägliche Menge für Erwachsene beträgt 50 - 100 mg (D-A-CH-Referenzwert)
Fucoxanthin gehört zur Gruppe der Carotinoide und kommt im Seegras (Braunalge), in Japan auch als Wakame bekannt, vor. Es ist für den olivegrün-braunen Farbton des Seetanges bekannt. (1) Maeda H, Hosokawa M, Sashima T, Funayama K, Miyashita K.: Fucoxanthin from edible seaweed, Undaria pinnatifida, shows antiobesity effect through UCP1 expression in white adipose tissues. Biochem Biophys Res Commun. 2005 Jul 1;332(2):392-7.
Japanische Chemiker der Hokkaido Universität (1) konnten nachweisen, dass Fucoxanthin das Protein namens UCP1 (uncoupling proteine one) anspricht, welches dazu in der Lage ist, das Fettgewebe "aufzulösen". Das UCP1-Protein ist im Körper für die Balance zwischen Nahrungsenergie und der Umwandlung in chemische Energie von Bedeutung. Ist es eingeschaltet, wird die überschüssige Energie in Form von Wärme abgestrahlt und nicht in chemische Energie umgewandelt. Die zweite Wirkseite des Farbstoffes liegt in der Fähigkeit der Leber, eine Substanz namens Docosahexaenoic-Säure (DHA) - einem der Wirkstoffe der Omega-3-Fettsäure - herzustellen. Diese ist bekannt dafür, dass sie "schlechtes Cholesterin" abbaut.
Guarana ist den Indios im Amazonasgebiet schon seit Jahrhunderten bekannt. Die geschälten und getrockneten Samen werden zu einem hellbraunen Pulver zermahlen, in Wasser aufgeschwemmt und mit Honig gesüßt getrunken. Das Getränk wirkt ähnlich wie Kaffee anregend und dämpft Hungergefühle.
Guaraná soll leicht fiebersenkend wirken und bei körperlicher Schwäche das Durchhaltevermögen stärken.
Leistungssportler nutzen sie ebenso wie brasilianische Schamanen: Die Guarana-Pflanze gibt Energie, hilft bei vielen Leiden und unterstützt die sensitive Wahrnehmung - eine Nahrungsergänzung für Körper, Geist und Seele. Rund 200 Skipper starteten von Teneriffa aus mit ihren Segelbooten zu einer Überquerung des Atlantiks. 18 von ihnen bekamen Guarana-Pulver aus dem brasilianischen Regenwald als Nahrungsergänzung mit auf ihren strapaziösen Weg. Genau diese 18 Segler kamen zwei bis drei Tage vor dem Hauptfeld im Zielort Martinique an. Nach ärztlichen Untersuchungen befanden sie sich zudem in einer weitaus besseren körperlichen Verfassung als ihre Konkurrenten.
Auch andere Sportler berichten über derart erstaunliche positive Effekte des Pulvers. So schwörten einige prominente Tennisspieler wie Jimmy Connors, Martina Navratilova und Ivan Lendl während ihrer höchst erfolgreichen Profikarriere auf das herb schmeckende Nahrungsergänzungsmittel. Sein regelmässiger Genuss soll zur Verbesserung ihrer Kondition beigetragen und die gefürchteten Muskelkrämpfe weitgehend verhindert haben.
Im gesamten karibischen Raum wird Guarana zur Unterstützung traditioneller Behandlungen genutzt. Doch nicht nur die Patienten nehmen es ein, auch die indianischen Medizinmänner nutzen es zur Unterstützung bei ihren Heilungsritualen. Wie medizinische Untersuchungen heute belegen, ist Guarana ein ausgezeichnetes Stärkungsmittel bei Müdigkeit, Erschöpfung und Abgeschlagenheit. Seine vitalisierende und stimmungsaufhellende Wirkung ist bereits kurz nach der Einnahme spürbar.
Im September 1997 führte die Universität Belize eine Studie mit 200 ausgewählten Studenten mit etwa gleichem Intelligenz- und Wissensniveau durch: 100 von ihnen bekamen eine Stunde vor einer Gedächtnisprüfung Guarana. Die anderen durften, wenn sie wollten, irgendein Aufputschmittel ihrer Wahl einnehmen. Das erstaunlich eindeutige Ergebnis: Diejenigen Studenten, die Guarana bekommen hatten, wiesen eine um 22,3 Prozent höhere Konzentrationsfähigkeit auf - egal, ob und was ihre Kommilitonen für "Mittelchen" genommen hatten.
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